Servus Wien 🇦🇹

Für 14 Schüler:innen unserer Schule heißt es bald: Vorhang auf für ein echtes Abenteuer! In diesem Jahr nehmen Antonia v. B., Dora, Pauline, Florian, Yusuf, Anika, Noah, Jana, Clemens, Antonia G., Octavio, Luana, Luisa und Julius an unserem Erasmus+ Projekt „Europäisches Praktikum“ in Wien teil.
Schule gegen Arbeitsplatz getauscht
Vom 15.06.2026 bis zum 26.06.2026 tauschen die Jugendlichen die Schulbank gegen die echte Arbeitswelt. Sie werden direkt in Wiener Unternehmen mitarbeiten und wertvolle Praxisluft schnuppern.
Ein riesiges Dankeschön!
Ein solches Projekt ist ein echtes Gemeinschaftswerk. Ohne die finanzielle Unterstützung durch Erasmus+ und das großartige Engagement der Betriebe vor Ort in Wien wäre diese Erfahrung schlicht nicht durchführbar.
Aus diesem Grund möchten wir uns ganz herzlich bei allen Firmen und Betrieben bedanken, die uns bei der Berufsorientierung unserer Schüler:innen so fantastisch unterstützen und ihnen diese Türen öffnen!
Seid live dabei!
Was erleben die Jugendlichen in der Großstadt? Wie meistern sie ihren ersten Arbeitstag? Die Schüler:innen werden hier auf unserem Blog regelmäßig von ihrem Alltag in Wien berichten. Schaut also öfter vorbei!
14.6.2026 Tag 1 – Anreise (Antonia G.)

Unser erster Tag der Praktikumsreise begann ziemlich früh. Die meisten von uns mussten schon um 5:30 Uhr aufstehen, um pünktlich am Flughafen zu sein. Um 7:00 Uhr haben wir uns dort getroffen. Trotz der frühen Uhrzeit lief alles problemlos und wir konnten entspannt starten.

Der Flug nach Wien verlief gut und wir sind sogar etwas früher als geplant gelandet. Auch unsere Koffer waren schnell da, sodass wir ohne Schwierigkeiten zu unserer Unterkunft fahren konnten. Dort haben wir uns erstmal eingerichtet und besprochen, was wir noch einkaufen oder organisieren müssen.

Später sind wir mit unserer WG in die Stadt gefahren und haben uns ein wenig umgesehen. Am Abend haben wir uns dann beim Public Viewing das Deutschlandspiel angeschaut. Natürlich haben wir uns sehr über den Sieg gefreut. Danach haben wir noch eine Runde Billard gespielt und sind anschließend einkaufen gegangen.

Insgesamt war es ein sehr langer, aber auch schöner erster Tag. Wir haben schon viele Eindrücke gesammelt und ich freue mich darauf, was wir in den nächsten Tagen noch erleben werden.

15.6.2026 – Tag 1 Kennenlernen (Antonia v. B.)

Blogeintrag Antonia v. B.

Heute war mein erster Tag beim Praktikum, das ich bei der EOD Munitionsbergung absolviere. Um 6:00 Uhr startete der Tag. Ich habe gefrühstückt und mich dann um 6:45 Uhr auf den Weg gemacht. Nach ca. einer Stunde kam ich beim Betrieb an. Ich wurde von allen wirklich herzlich aufgenommen.
Nach einem kurzen Überblick über die Geschäftsstelle, die aktuell in einem Pavillon untergebracht ist, bekam ich eine Grundbelehrung. Diese beinhaltete nicht nur Rechtliches, sondern auch einen Überblick darüber, was das Unternehmen genau macht. Kurz darauf bekam ich eine Arbeitshose und eine Warnweste. Diese brauchte ich anschließend für die Baustelle.
Auf der Baustelle angekommen, hatte ich die Möglichkeit, ein bestimmtes Gerät im Einsatz zu sehen, welches Eisen mithilfe von Magneten aus Sand herausfiltert. So kann Munition entdeckt und später entschärft werden. Es wurden tatsächlich auch sechs Patronen gefunden.
Wieder zurück in der Geschäftsstelle habe ich einige Aufgaben im Büro bearbeitet und beispielsweise Akten sortiert. Um 15:30 Uhr hatte ich dann Feierabend und machte mich auf den Heimweg. Eine Stunde später kam ich zu Hause an und ging direkt mit meinen Mitbewohnerinnen für die nächsten Tage einkaufen. Zurück in der WG ruhte ich mich ein wenig aus, während die anderen das Abendessen kochten.
Um ca. 18:45 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zur Donauinsel, wo wir Herrn Dudzus, Frau Spyra und die anderen Teilnehmer trafen, um ein wenig über den Tag und unsere bisherigen Erfahrungen zu sprechen. Danach wurden wir entlassen und konnten uns bei Interesse noch einen schönen Abend in der Stadt machen oder nach Hause gehen. Da ich vom Tag sehr erschöpft war, entschied ich mich fürs Nachhausegehen, wo ich gemeinsam mit zwei meiner Mitbewohnerinnen noch die Küche aufräumte. Jetzt schaue ich die Fußball-WM, während ich diesen Blogbeitrag schreibe und den ersten Tag ausklingen lasse.